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Der biolindner Hof

Gerald Lindner

„Ich wurde in Zwettl geboren und wuchs in Friedersbach am Hofe meiner Familie auf.

Nach Abschluss der LW Fachschule Edelhof begann ich meine Tätigkeit am Waldlandhof.

In verschiedenen Bereichen wie Werkstatt, Pflanzenbau und Catering durfte ich Erfahrungen sammeln. Zwischendurch absolvierte ich noch die Ausbildung zum Steinmetz.

Schließlich übernahm ich 2009 den Hof meiner Eltern. Bei biologischer Landwirtschaft blieb ich, stellte aber um auf pflugloses Bewirtschaften.“

Irene Lüdemann

Geboren und aufgewachsen in Zwettl entschied ich mich, nach der Matura am Gymnasium Zwettl das Waldviertel hinter mir zu lassen. Ich absolvierte die Ausbildung zur Masseurin und zur Dipl. Ayurveda Praktikerin. Dies Erlernte übte ich dann an verschiedenen Arbeitsstellen in Mödling, Wien, Indien und Tirol aus. 2010 absolvierte ich noch die Ausbildung zur Dipl. Psychosomatischen Kinesiologin und seit 2015 bin ich Bio-Ernährungsberaterin. Ich war an verschiedenen Orten sesshaft, bis es mich schließlich 2011 wieder in die Heimat verschlug. Kurze Zeit später lernte ich Gerald kennen und darf seitdem Friedersbach meine Heimat nennen.

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Was wir bewirtschaften

Ackerland

10 ha

Grünland

0,35 ha

Wald

4 ha

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Was wir wollen & wofür wir stehen


Anbau & Feldbearbeitung

Auf unseren Feldern, welche seit über 20 Jahre biologisch bewirtschaftet werden, wird sehr großer Wert auf Fruchtfolge und Vielfalt gelegt. Derzeit werden bei uns, so weit wie möglich, ursprüngliche, alte Sorten von Getreide und auch anderen Feldkulturen angebaut. Saat- und Pflanzgut beziehen wir von Arche Noah, Reinsaat und der Familie Mogg. Außerdem werden unsere Äcker seit 2009 pfluglos bearbeitet, das bedeutet höherer Humusgehalt im Oberboden, weniger Bodenerosion und ist besonders Regenwurmschonend.

Wiederverwenden

Unsere Agrartechnik besteht zumeist aus Gebrauchtmaschinen, welche am eigenen Betrieb generalüberholt werden. Somit werden oft uralte Maschinen und Geräte wieder zum Leben erweckt und leisten bei uns wertvolle Dienste. Mit etwas Alteisen und viel technischer Fantasie und Geschick werden bei uns viele praktische Hilfsmittel selbst gemacht. So finden auch ausgemusterte Seecontainer bei uns wieder einen Platz und dienen als praktische Lagerräume.

Strom- & Wärmeversorgung

Die Wärmeversorgung erfolgt bei uns mit eigenen Hackschnitzeln, in naher Zukunft möchten wir unseren Strombedarf zum Teil mit Photovoltaik ergänzen. Ein Elektromoped dient uns als kostengünstiges, sauberes Fortbewegungsmittel und ist besonders für all unsere Kurzstreckenfahrten geeignet.

Erhalt von Flächen

Um dem aktuellen Thema Bodenversiegelung entgegenzuwirken, werden keine festen Gebäude errichtet. Unser Hühnerstall und unser Bienenwagen sind mobil ausgeführt und als Maschinenunterstand wurde ein Lagerzelt angeschafft, welches innerhalb weniger Stunden auf und abgebaut ist.

Regionalität

Leben und leben lassen – wir achten besonders darauf, dass so viel wie möglich der Wertschöpfung in der Region bleibt, bei uns wird kaum im Internet gekauft, sondern zum nächsten privaten Betrieb gegangen. Daher liegt uns der Fortbestand der kleinen Handwerks- / Gewerbebetriebe sehr am Herzen, denn auch dieser Personenkreis und deren Mitarbeiter können unsere Kunden von morgen sein. Wir reden nicht nur von der Regionalität, sondern wir leben sie auch!

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Die Geschichte unseres Hofes

1787 Besitzer: Ferdinand Pranböck

1824 Besitzer: Anton Braunböck

1860 Besitzer: Josef Gießriegl

1862 Besitzer: Josef und Josefa Gießriegl

1892 wurde der Betrieb von Dominik und Theresia Lindner (geborene Gießriegl) übernommen.

1926 von Leopold und Amalia Lindner (geborene Trampl aus Friedersbach)

1947 von Leopold und Maria Lindner (geborene Bader aus Kleehof)

1970 von Erich und Marianne Lindner (geborene Biebl aus Grötschen)

1983 wurde die Landwirtschaft auf einen viehlosen Ackerbaubetrieb mit Forstwirtschaft umgestellt.

1988 im August brannte der Hof nieder. Die Scheune und die ganzen Futtervorräte sowie die landwirtschaftlichen Geräte wurden vernichtet.

1988 erstmaliger Anbau von Sonderkulturen wie Mohn, Kümmel, Mariendistel, Leinsamen

Der Hof ist seit 1994 ein anerkannter Biobetrieb. Seitdem beschäftigten wir uns mit dem Kräuteranbau

Seit 2009 führt Gerald Lindner, mit seinen Söhnen Stefan und Christian, den Betrieb und sie starteten mit der Feldkultivierung von Schnittlauch.

Seit Juni 2012 umsorgen Irene, mit ihrer Tochter Sahra und Gerald gemeinsam Haus und Hof.

Seit 2013 werden verschiedene Gemüsearten angebaut und das Hofgschäftl wurde eröffnet.

Seit 2018 Mitglied beim Bio Verband Erde und Saat sowie bei WWOOF Österreich

Seit 2020 Mitglied bei Schau auf´s Land und Bauernleben

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